Im Bereich der Beiträge der öffentlichen Hand führte das Stabilisierungspaket Covid-19 2022 des Bundes zu Mehrerträgen. Hierbei werden durch den Verband bis Ende Juni 2025 mehrere Projekte im Bereich Revitalisierung in Abstimmung mit Swiss Olympic realisiert. Zudem konnten auch im Bereich der erhaltenen Zuwendungen Mehrerträge generiert werden. Die Mehrerträge aus dem privatrechtlichen Bereich sowie den weiteren betrieblichen Erträgen stehen hauptsächlich im Zusammenhang mit den verschiedenen, über Swiss-Ski laufenden Grossveranstaltungen. Diese Erträge fliessen entsprechend aufwandsseitig weiter an die jeweiligen separaten Gesellschaften dieser Grossveranstaltungen.
Die Zunahme auf der Aufwandseite ist im Wesentlichen durch den Reiseaufwand bedingt. Vor allem die neu adaptierten Kalender in den einzelnen Sportarten (unter anderem zweimal Nordamerika im Bereich Ski Alpin) führten hier gegenüber dem Vorjahr zu wesentlichen Mehrkosten. Auch die im Ertrag bereits erwähnten Weitergaben für die Grossveranstaltungen führten entsprechend zu Mehraufwänden.
Beim Personalaufwand sind einerseits durch den Aufbau des Bereichs Commercial, organisatorische Massnahmen sowie durch zusätzlich notwendige Ressourcen im Zusammenhang mit der Umsetzung der Revitalisierungsprojekte eine Zunahme zu verzeichnen.
Mehraufwände ergaben sich auch beim übrigen Betriebsaufwand, dies vor allem aufgrund der oben bereits erläuterten Position aus der gegenseitigen mehrwertsteuerlichen Leistungsverrechnung gegenüber den Athletinnen und Athleten sowie im Zusammenhang mit diversen Projekten zur Weiterentwicklung des Verbandes.
Schlussbetrachtung
Swiss-Ski verfügt weiterhin über eine stabile finanzielle Basis. Die Ertragslage ist weiterhin stark abhängig vom sportlichen Erfolg, insbesondere von jenem im Bereich Ski Alpin, sowie der Treue unserer Sponsoren und Partner. Der Ausbau und die Diversifizierung mittels neuer Geschäftsfelder konnte jedoch im Vorjahr weiter erfolgreich vorangetrieben werden.