23––24

ANNUAL
REPORT

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Breitensport & Events

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Die vergangene Saison war wiederum geprägt von (zu) hohen Temperaturen, die vielerorts eine geringe Schneemenge zur Folge hatten. Entsprechend herausfordernd war der Winter für die Veranstalterinnen und Veranstalter der Swiss-Ski-Events und -Eventserien; doppelte Planungen sowie kurzfristige zeitliche und örtliche Verschiebungen beanspruchten von allen Beteiligten, so auch vonseiten Swiss-Ski, ein hohes Mass an Flexibilität. Dank des Engagements der lokalen Organisationskomitees sowie der Anpassungsfähigkeit der Teilnehmenden fällt das Fazit für die Saison 2023/24 dennoch positiv aus.

Bereits im Jahr zuvor hatte der wechselhafte Winter viel von den Organisatorinnen und Organisatoren von Breitensport-Events abverlangt. Auch in der Saison 2023/24 sollte das Bild ein ähnliches werden: Hohe Temperaturen, eine geringe Schneedecke und teilweise starker Wind sorgten dafür, dass einige Events abgesagt oder kurzfristig verschoben werden mussten. Dennoch haben die Breitensport-Events von Swiss-Ski erneut erfolgreich die Schweiz mobilisiert: Gesamthaft nahmen 40'930 Personen an einem Event teil. Bei optimaleren Schneebedingungen hätten es noch rund 10'000 mehr sein können.

Die schwierigen Schneeverhältnisse bedeuteten insbesondere für die Veranstalterinnen und Veranstalter von Langlauf-Events eine grosse Herausforderung. Betroffen waren etwa die Eventserien Dario Cologna Fun Parcours sowie der Swiss Loppet. Aufgrund der oftmals niedrigen Lagen, auf denen Langlauf-Projekte stattfinden, ist eine technische Beschneiung nicht immer möglich, wenn zu wenig Schnee auf der Loipe liegt. Da kaum Ausweichorte und damit Alternativen vorhanden sind, wenn unter 1000 Meter über Meer kein Schnee vorhanden ist, mussten einige Events daher komplett abgesagt werden.

Freiwillige Helferinnen und Helfer sind bei Events unverzichtbar.

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Besser erging es den alpinen Veranstaltungen. Dass etwa beim Grand Prix Migros trotz herausfordernder Bedingungen über den Winter hinweg kein Event abgesagt werden musste, zeigt den hohen Stellenwert, den das grösste Kinder- und Jugendskirennen der Welt auch bei den lokalen Organisationskomitees geniesst. Die Veranstalterinnen und Veranstalter haben auch in diesem Winter alles darangesetzt, ihren Event selbst bei herausfordernden Bedingungen durchführen und den Teilnehmenden ein unvergessliches Rennerlebnis bieten zu können. Dies war auch in der vergangenen Saison nur mit grossem Effort und viel Herzblut möglich, weshalb allen Organisatorinnen und Organisatoren ein herzlicher Dank gebührt. Ebenfalls unverzichtbar bei der Durchführung von Events – ob bei schwierigen oder perfekten Bedingungen – waren, wie immer, die freiwilligen Helferinnen und Helfer, die alle ihr Möglichstes getan haben, damit die Events sicher und reibungslos über die Bühne gehen konnten. Besten Dank allen Freiwilligen für den unermüdlichen Einsatz!

Migros Ski Day

Innert sechs Stunden nach dem Anmeldestart am 18. Oktober 2023 waren die ersten Events des Migros Ski Day bereits ausverkauft. Dies zeigt eindrücklich, wie der Familienskitag in der breiten Bevölkerung geschätzt wird. Gesamthaft konnten in der Saison 2023/24 über 3000 Familien respektive 12'700 Personen, davon fast 7000 Kinder, bewegt werden; pro Event ergaben sich so durchschnittlich rund 250 Familien, die einen Tag auf der Piste zu einem unschlagbaren Preis genossen und das Migros Ski Day Plauschrennen absolvierten.

Von den 18 geplanten Events konnten 13 durchgeführt werden. Erstmals waren in diesem Winter auch Migros Ski Days in Elm und auf der Riederalp durchgeführt worden. Nach einem Jahr Pause war so das Oberwallis wieder im Eventkalender vertreten, während Elm kurzfristig zu seiner Premiere kam und kurzerhand für den eigentlich geplanten Glarner Stopp in Braunwald einsprang, wo eine Durchführung nicht möglich war.

Mit Special Olympics hat der Migros Ski Day schon seit einigen Jahren einen Partner an seiner Seite, der auch Personen mit einer geistigen Beeinträchtigung den Schneetag ermöglicht. Im vergangenen Winter kamen Partnerschaften mit PluSport und der Schweizer Paraplegiker-Vereinigung hinzu, sodass auch Familien mit einem Mitglied mit Beeinträchtigung am Migros Ski Day teilnehmen konnten.

Als weitere Neuerung konnten alle Teilnehmenden zum halben Preis mit dem öffentlichen Verkehr zum Migros Ski Day anreisen. Dank der SBB RailAway AG und Snowstainability, dem Nachhaltigkeitsverein von Swiss-Ski und BKW, wurde Familien ein Rabatt von 50 Prozent auf die ÖV-Tickets zum Eventort und zurück nach Hause gewährt, womit die Familien ökologisch und ökonomisch zum Migros Ski Day reisen konnten.

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Die Finalplätze waren auch dieses Jahr hart umkämpft, es zählte jeder Zentimeter.

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Grand Prix Migros

Gesamthaft gingen 6570 Anmeldungen für den Grand Prix Migros ein. Damit konnte das Anmeldeniveau der Jahre 2017 bis 2019 aufrechterhalten werden, obschon zwei Rennen weniger geplant worden waren als in den früheren Saisons. 41,3 Prozent aller Teilnehmenden waren dabei zum ersten Mal am Start. Einen erfreulichen Rekord verzeichnete das Minirace: In der Kategorie der Sechs- und Siebenjährigen konnten 926 Anmeldungen verbucht werden. Des Weiteren starteten 26 Teilnehmende mit einer körperlichen oder geistigen Beeinträchtigung.

Neben den acht- bis 16-jährigen Rennteilnehmenden kommen im Minirace auch sechs- bis siebenjährige Kids auf ihre Kosten. Sie fahren ihr Rennen ohne offizielle Rangliste.

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Das grösste Kinder- und Jugendskirennen der Welt begeisterte in der laufenden Saison weiter sowohl auf nationaler als auch internationaler Ebene: Kinder und Jugendliche aus allen 26 Schweizer Kantonen waren am Grand Prix Migros am Start. Zudem waren Kinder aus 14 Ländern mit dabei. Die Rennzeiten aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurden in diesem Jahr erstmals von lokalen Teams gemessen, wodurch die Zusammenarbeit mit der Kommission für Wettkampforganisation (KWO) intensiviert werden konnte. Ebenso erhielten alle Teilnehmenden auch in der abgelaufenen Saison ein persönliches Rennvideo, was zu einem besonders geschätzten Souvenir wurde.

Als Highlight ging auch im Winter 2023/24 das grosse Saisonfinale hervor, das Ende März 2024 in Hoch-Ybrig stattgefunden hat. 850 Teilnehmende hatten sich via Ausscheidungsrennen oder mit einer Wildcard dafür qualifiziert und machten das Finale, trotz teils starker Regenfälle, zu einem unvergesslichen Erlebnis für alle Beteiligten. Für besondere Momente sorgte auch Lokalmatadorin Wendy Holdener, die gleich an zwei Tagen vor Ort war und die jungen Athletinnen und Athleten anfeuerte.

JUSKILA

Traditionellerweise vom 2. bis 8. Januar fand auch 2024 das JUSKILA, das Jugend-Skilager von Swiss-Ski, an der Lenk statt. Es war bereits die 81. Austragung des grössten J+S-Winterlagers. Wiederum wurden 600 glückliche Jugendliche im Alter von 13 und 14 Jahren aus fast 800 Anmeldungen ausgelost, die gemeinsam eine Woche Schneesportunterricht und das pure Lagerleben geniessen durften. Davon waren 500 mit Ski und 100 Jugendliche mit dem Snowboard unterwegs, 25 Teilnehmende waren Auslandschweizer:innen, fünf Teilnehmende kamen dank PluSport in den Genuss des Lagers und weitere zwei waren, dank freundlicher Unterstützung der Schweizer Paraplegiker-Vereinigung, im Monobob unterwegs.

Im JUSKILA 2024 stand auch ein halber Tag Langlauf-Unterreicht auf dem Programm.

Marius Tausch

Die Speed-Spezialistin Joana Hählen zu Besuch im JUSKILA.

Marius Tausch

Gemeinsamer Pistengenuss.

Marius Tausch

Neben der neuen Lagerleitung in Person von Lukas Fischer, Leiter Events Breitensport bei Swiss-Ski, gab es in der 81. Edition des JUSKILA auch sonst eine Neuerung: So wurden erstmals sowohl Einsteigergruppen formiert als auch eine Freestyle-Gruppe zusammengestellt, um die Teilnehmenden noch individueller fördern zu können. Dazu trug auch in diesem Jahr der Alternativsport-Tag bei, an dem auf die Langlaufski oder die Snowblades gewechselt wurde.

Trotz sehr wechselhaften Wetterbedingungen von Sonne und blauem Himmel bis hin zu extremem Regen, der gar einen Abbruch der Eröffnungsfeier zur Folge hatte, und Schneefall sowie dichtem Nebel war die Lagerwoche ein voller Erfolg: Es wurden wiederum Freundschaften geschlossen und starke Fortschritte auf den Ski und dem Snowboard erzielt. Highlights waren daneben etwa die Aargauer Rüeblitorte, die der Patronatskanton Aargau an der Eröffnungsfeier allen Teilnehmenden überreicht hatte, und der Überraschungsbesuch der einheimischen Weltcup-Athletin Joana Hählen, die im KUSPO Autogrammwünsche erfüllte. Ebenso konnten 80 glückliche Jugendliche das Weltcup-Village sowie die Sunrise Cupola in Adelboden besichtigen und am Fusse des Chuenisbärgli Weltcup-Luft schnuppern.

Die Sunrise Snow Days ermöglichten Schulklassen aus Städten und Orten, welche einen erschwerten Zugang zum Schneesport haben, ein kostengünstiges Schneesporterlebnis.

Sandra Blaser

Sunrise Snow Days

Die Sunrise Snow Days ermöglichten in der Saison 2023/24 nahezu 8000 Kindern aus rund 400 Schulklassen einen Tag im Schnee. Für viele der Kinder im 3., 4., 5. oder 6. Schuljahr waren es die ersten Versuche auf den Ski oder dem Snowboard. Auch drei Kinder mit einer körperlichen oder geistigen Beeinträchtigung konnten an den Sunrise Snow Days teilnehmen.

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An 112 Tagen wurden im vergangenen Winter Kinder aus 45 verschiedenen Städten und Gemeinden unterrichtet, wobei ihr Ziel jeweils eines von 15 Skigebieten war, die die Sunrise Snow Days beherbergten. Erstmals wurden alle Teilnehmenden durch einen übergreifenden Partner ins Skigebiet gebracht: Der neue Co-Sponsor Twerenbold Reisen fuhr die Schulkinder und die Betreuungspersonen sicher zur Talstation. Main Partner Sunrise, Co-Sponsor Wander, verschiedene Partnerinnen und Partner sowie die lokalen Seilbahnen, Sportgeschäfte, Schneesportschulen und Bergrestaurants sorgten des Weiteren dafür, dass Kinder ohne grossen Aufwand der Lehrpersonen sowie auch ohne Erfahrung der Eltern auf den Ski oder dem Snowboard in den Genuss eines ganzheitlichen Schneesporttages kommen konnten. Aufgrund der äusseren Bedingungen war dies nicht immer möglich: Zwölf Tage konnten während der Saison wegen Schneemangels oder zu starken Windes nicht durchgeführt werden. Mit gleichwohl rund 8000 bewegten Kindern konnte das Niveau des Vorjahres gehalten werden.

BRACK.CH Snow Cup

Nachdem im vergangenen Winter die Pilotsaison des BRACK.CH Snow Cup stattgefunden hatte, wurde der neue Event in der Saison 2023/24 etabliert. Ein Parcours mit drei Grundelementen des alpinen Schneesports (Sprung, Slalom und Skating) stand in 17 Skigebieten zur Verfügung. Der Parcours konnte dabei jederzeit individuell mit Ski oder Snowboard befahren werden; aus den Teilzeiten der drei Disziplinen ergab sich ein Punktetotal, das pro Skigebiet zu einer Rangliste führte.

Mit dem BRACK.CH Snow Cup soll bei Kindern der Spass am Schneesport geweckt werden.

Tanja Odermatt

Gleich zu Beginn der Saison stand mit dem Kick-Off-Event auf der Moosalp ein erstes Highlight an. Weltcup-Athlet Ramon Zenhäusern war in seinem Heimskigebiet zu Gast und half den Kindern beim Absolvieren des Parcours. Im weiteren Verlauf des Winters wurden gesamthaft über 600 Messungen durchgeführt. Da es sich dabei um die eingetragenen Resultate handelt, kann von dieser Zahl nicht auf die Anzahl Kinder geschlossen werden, die den Parcours tatsächlich absolviert haben. Sicher zu den Teilnehmenden zählten derweil die Kinder aus fünf Schneesportlagern, die den Parcours geschlossen absolvierten.

Nach der ersten regulären Saison kann ein positives Fazit zum BRACK.CH Snow Cup gezogen werden. Es konnten viele wichtige Erkenntnisse für das noch junge Projekt für die kommende Saison gewonnen werden. Dabei erreichten das Projektteam zahlreiche positive Rückmeldungen; neben dem vielseitigen Format wurde der Parcours besonders hervorgehoben, der verschiedene Skills auf dem Schnee erfordert und fördert.

JULALA

Bereits zum 27. Mal wurde, traditionellerweise in der Altjahreswoche, das Jugend-Langlauf-Lager JULALA unter dem Patronat von Swiss-Ski, Loipen Schweiz und dem Zentralschweizer Schneesportverband (ZSSV) durchgeführt.

Zum zweiten Mal fand das Lager in Engelberg statt, diesmal waren 111 Teilnehmende mit dabei. Milde Temperaturen hatten zwar auch für das JULALA wenig Schnee zur Folge, aufgrund des riesigen Engagements der Loipenverantwortlichen und der Lagerleitung konnte dennoch eine gute Infrastruktur zur Verfügung gestellt werden. Kurzerhand konnten auch die Loipen auf dem Trübsee für die Trainingseinheiten genutzt werden. Neben dem Langlaufsport stand auch das gemeinsame Erlebnis im Vordergrund, wobei die Jugendlichen in den Genuss eines vielseitigen Rahmenprogramms kamen.

Der Dario Cologna Fun Parcours bietet kostenlose Langlauflektionen unter fachkundiger Anleitung.

Lukas Kuonen

Dario Cologna Fun Parcours

Der Dario Cologna Fun Parcours litt unter den schwierigen Schneeverhältnissen. Wie im vergangenen Jahr kämpften die tiefer gelegenen Skigebiete, in denen die Nachwuchsserie für Langlauf normalerweise stattfindet, mit zu wenig Schnee. Von den 27 geplanten Events des Dario Cologna Fun Parcours konnten letztlich 13 stattfinden, an welchen 5701 Kinder teilgenommen haben. Als grosses Saison-Highlight konnte Ende März in Langis, nach mehreren Verschiebungen, ein Langlauftag mit 70 Kindern aus Sempach und Stalden stattfinden, an dem Eventbotschafter Dario Cologna persönlich vorbeischaute und den Kindern Tipps und Tricks fürs Langlaufen mit auf den Weg gab.

Simon Ammann Jump Parcours

Ähnlich hart traf der vielerorts fehlende Schnee den Simon Ammann Jump Parcours. Von den rund fünfeinhalb geplanten Event-Wochen an fünf verschiedenen Standorten konnten rund drei Wochen nicht stattfinden. Mit 446 Teilnehmenden wurden immerhin fast 200 Kinder mehr bewegt als im Vorjahr.

Umso erfreulicher waren die Durchführungen des Simon Ammann Jump Parcours etwa am Wintersportcamp sowie dem Wintersportfestival in Lenzerheide, womit noch einmal über 100 Personen in den Genuss des Parcours kamen. Zusätzlich ist der Anhänger des Simon Ammann Jump Parcours auch im Sommer unterwegs; damit wird noch einmal rund 500 Kindern Zugang zum Skispringen gewährt.

Shred Days

Rund 300 Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre feilten in der Saison 2023/24 im Rahmen der Shred Days kostenlos an ihren Tricks im Park. Gesamthaft wurden 18 Shred Days in der ganzen Schweiz organisiert, an denen junge Freeskierinnen und Freeskier sowie Snowboarderinnen und Snowboarder mit erfahrenen Coaches vor Ort erste Erfahrungen im Park sammeln konnten. Die Shred Days bieten seit jeher einen einfachen Einstieg in den Freestyle-Sport – seit diesem Winter erstmals auch ausschliesslich für Mädchen. An vier Shred Days – Girls Only kamen Mädchen unter sich zu ersten Erfolgen im Park, begleitet von durchgängig weiblichen Coaches. Durch die Durchführung der vier spezifischen Girls-Only-Tage konnten im Rahmen der Shred Days 50 Prozent mehr Teilnehmerinnen als in den letzten Jahren mobilisiert werden.

Die Shred Days werden von Swiss-Ski in enger Zusammenarbeit mit den lokalen Schneesportclubs organisiert. Bereits konnte ein Zuwachs in den Freestyle-Clubs aufgrund der Shred Days registriert werden, weshalb Swiss-Ski das Projekt für den FIS SnowKidz Award vorgeschlagen hat. Mit diesem werden Projekte vom Internationalen Ski- und Snowboardverband FIS ausgezeichnet, die Kinder auf den Schnee bringen.

Swiss-Ski Summer Challenge

2023 kehrte die Sommerserie von Swiss-Ski unter dem Namen Swiss-Ski Summer Challenge auf die Event-Agenda zurück. Verteilt in der ganzen Schweiz fanden sieben Qualifikations-Wettkämpfe in drei Schweizer Sprachregionen statt. An diesen konnten sich Kinder und Jugendliche (Jahrgänge 2008 bis 2016) in 4er-Teams in Geschicklichkeit und Ausdauer messen und sich von Swiss-Ski-Stars, die an den verschiedenen Events zu Besuch waren, Autogrammwünsche erfüllen lassen.

In drei Kategorien – Seniors, Juniors und Youngsters – qualifizierten sich jeweils die ersten drei Teams pro Event für das grosse Saisonfinale in Rotkreuz. Zusätzlich qualifizierte sich pro Event jeweils ein Wildcard-Gewinner-Team für den Abschluss der Saison.

Während der Saison konnten 266 formierte Teams an den Qualifikationswettkämpfen willkommen geheissen werden, hinzu kamen sieben Einzelanmeldungen. Am Finale in Rotkreuz, das Mitte September bei hochsommerlichen Temperaturen stattfand, waren 76 Teams und damit 304 Kinder mit dabei, die unter sich den Sieg in ihrer jeweiligen Kategorie ausmachten.

In Vierer-Teams wird in verschiedenen Parcours angetreten.

Anthony Brown
Anthony Brown

Die Wettkämpfe sind in drei Alterskategorien unterteilt: Seniors (Jahrgänge 2008-2010), Juniors (2011-2013) und Youngsters (2014-2016).

Anthony Brown

Nebst dem Kampf um die Finalqualifikation steht der Spass an der Swiss-Ski Summer Challenge im Zentrum.

Anthony Brown

Freestyle-Touren

Nicht nur bei Schweizer Freestyle-Talenten ein fixer Bestandteil im Event-Kalender: Die Swiss Freeski Tour.

Ruedi Flück

Die Freestyle-Touren waren in der vergangenen Saison sowohl mit neuem Namen als auch in neuem Look unterwegs. Analog der Gliederung im Bereich Leistungssport erfolgte die Aufteilung der Touren auch im Nachwuchsbereich anhand der Sportcluster «Speed» und «Style».

Die Park&Pipe-Disziplinen Freeski und Snowboard Freestyle fanden so als Swiss Freeski Tour (bestehend) und neu als Swiss Snowboard Tour statt. Die Disziplinen Snowboard Alpin und Snowboardcross wurden derweil in die neue Swiss Snowboard Speed Tour integriert, wobei diese ein gemeinsames Cluster mit der Swiss Skicross Tour bildete, um bestehende Infrastrukturen in den beiden Cross-Sportarten optimal zu nutzen.

Swiss Freeski Tour

An der Swiss Freeski Tour konnten in der Saison 2023/24 987 Athletinnen und Athleten am Start der 17 Contests begrüsst werden. Aufgrund der Absage des Events in Leysin wurden damit knapp 50 Starts weniger verzeichnet als im Vorjahr. Mit Athletinnen und Athleten aus gesamthaft 31 Nationen hat sich die Swiss Freeski Tour jedoch nicht nur bei Schweizer Freestyle-Talenten als fixer Bestandteil im Event-Kalender etabliert. Erfreulicherweise konnte auch der Frauenanteil erhöht werden; er betrug 17 Prozent.

Besonders erfolgreich verlief die Freeski-Saison für das Schweizer Europacup-Team, das im Winter 2023/24 dominant auftrat und sich letztlich sowohl bei den Frauen als auch bei den Männern die Plätze 1 bis 3 in der Gesamtwertung sichern konnte. Die Fans konnten die Wettkämpfe in Laax und Silvaplana live per Stream mitverfolgen.

Ruedi Flück

Die Swiss Snowboard Tour war in der Saison 2023/24 mit neuem Namen und neuem Look unterwegs.

Ruedi Flück

Swiss Snowboard Tour

Trotz der Absage in Leysin und einem geplanten Event weniger konnte die Swiss Snowboard Tour einen Rekord an Teilnehmerinnen und Teilnehmern verzeichnen. Gesamthaft wurden 1287 Starts registriert, wobei das Rekord-Teilnehmerfeld am Kids Laax Open Slopestyle mit 186 Athletinnen und Athleten erreicht wurde. Wie das Pendant im Freeski konnte auch die Swiss Snowboard Tour während der Saison dreimal via Livestream von zuhause aus mitverfolgt werden. Und analog zur Swiss Freeski Tour nahm der Anteil Frauen auf dem Board mit 30 Prozent gegenüber dem Vorjahr um vier Prozentpunkte zu; ebenso nahmen mit Athletinnen und Athleten aus 42 Nationen mehr internationale Freestyle-Talente an der Tour teil als noch im Vorjahr (34 Nationen).

Die Disziplinen Snowboard Alpin und Snowboardcross wurden in die neue Swiss Snowboard Speed Tour integriert.

Ruedi Flück

Swiss Snowboard Speed Tour

361 Athletinnen und Athleten sorgten an der Swiss Snowboard Speed Tour in den Disziplinen Snowboardcross und Snowboard Alpin für 512 respektive 506 Starts. Die Zahlen bewegten sich damit auf ähnlich hohem Niveau wie in den Vorjahren, obschon der Snowboardcross-Event in Flumserberg hatte abgesagt werden müssen. Mit 36 Prozent Frauenanteil im Snowboardcross und 45 Prozent im Snowboard Alpin konnte die Swiss Snowboard Speed Tour den höchsten Anteil Teilnehmerinnen im Bereich der Snowboard- und Freeski-Touren verzeichnen. Mit Noémie Wiedmer war es denn auch eine Frau, die im Europacup brillierte: Sie sicherte sich den Gesamtsieg auf zweithöchster Stufe und wird somit in der Saison 2024/25 im Weltcup startberechtigt sein.

Swiss Skicross Tour

Die Swiss Skicross Tour lockte in der Saison 2023/24 durchschnittlich 57 Athletinnen und Athleten pro Contest an die 15 Wettkämpfe an sieben Orten. Den höchsten Anteil Teilnehmende verzeichnete der Stopp in Hoch-Ybrig mit über 100 Starterinnen und Starter. Erfreulicherweise konnte nicht nur der Anteil Frauen weiter erhöht werden, sondern auch derjenige an Kindern; Kids-Events in den Alterskategorien U12 bis U16 erfreuten sich in der abgelaufenen Saison steigender Beliebtheit.

Die elf grössten Volks-Langlaufrennen der Schweiz bilden die Swiss-Loppet-Serie.

Martin Osinga

Swiss Loppet

Die Langlaufserie Swiss Loppet erfreute sich auch im Winter 2023/24 grösster Beliebtheit. Obschon von Anfang Januar bis Mitte März nur sechs der elf geplanten Läufe durchgeführt werden konnten – und dies bei teilweise nach wie vor schwierigen Bedingungen –, blieb die Anzahl der Teilnehmenden auf erfreulich hohem Niveau. Den verfrühten Abschluss der Saison fand die Event-Serie schliesslich im Engadin Skimarathon. Als Gewinnerin und Gewinner der Gesamtwertung gingen Valerie Widmer und Ricky Steinauer hervor. Letzterer sicherte sich zum zweiten Mal in Folge den Gesamtsieg. Widmer und Steinauer zählen zu über hundert erfolgreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Swiss Loppet Cups, die im Rahmen der Swiss-Ski-Delegiertenversammlung Ende Juni in Bern zur Preisverleihung der Langlaufserie eingeladen wurden.

Swiss-Ski

Swiss Regio Cup

Ebenfalls stark von den schwierigen Schneeverhältnissen betroffen war der Swiss Regio Cup.

Anstelle von acht geplanten Rennen an insgesamt vier Renntagen konnten an drei Tagen bloss vier Entscheidungen durchgeführt werden. Zum Opfer fiel den herausfordernden Bedingungen auch die geplante Freestyle-Premiere, bei der Skicross-Rennen ohne Einfluss auf die Cup-Wertung hätten durchgeführt werden sollen.

Umso erfreulicher waren trotz der schwierigen Verhältnisse die Anzahl Teilnehmende an den Schweizer Amateur-Meisterschaften im Hasliberg. Mit 75 Teilnehmerinnen und Teilnehmern standen 29 Personen mehr am Start als noch im Vorjahr. Die Teilnehmerzahl am Swiss Regio Cup hielt sich derweil stabil bei 145.

Roberto Siorpaes entschied sämtliche Masters-Wertungen für sich.

Julia Schärer

Masters Ski Alpin

Im Alpin-Bereich bei den Masters konnten im Rahmen des Swiss Masters Cup 21 Rennen durchgeführt werden, erstmals auch im Tessin.

Mit 17 Athletinnen und 112 Athleten in der Gesamtwertung konnten 18 Prozent mehr Teilnehmende gewonnen werden als noch im Vorjahr. Gesamthaft nahmen 675 Personen im Masters-Alter, also über 30-jährig, an mindestens einem regionalen Rennen teil. Auch dieser Wert stellte eine Steigerung im Vergleich zum Vorjahr dar.

Gesamthaft 74 Athletinnen und Athleten auf Stufe Masters hatten eine FIS-Lizenz für die abgelaufene Saison gelöst, 750 Starts auf internationaler Ebene wurden für die Schweiz verzeichnet. Neun Kristallkugeln und neun Athletinnen und Athleten in den Top 10 bei den Frauen und den Männern stellten eine numerische Steigerung zur Vorsaison dar. Mitverantwortlich dafür war Roberto Siorpaes, der als erster Fahrer sämtliche Wertungen (Overall, Super-G, Riesenslalom, Slalom) für sich entscheiden konnte. Am FIS Weltkriterium Masters Ski Alpin in Kimberley in Kanada, der Masters-WM, konnten vier Goldmedaillen, dreimal Silber und sechsmal Bronze geholt werden.

Als nationales Highlight gingen die Schweizer Masters-Meisterschaften hervor, die auf der Ebenalp durchgeführt wurden. Heuer wurden die Medaillen erstmals in neuem Format, nämlich anlässlich eines separaten Events, vergeben. Entsprechend hoch war der Aufwand, doch lohnte er sich: 44 Teilnehmende massen sich in zwei Riesenslalom-Läufen und einem Slalom-Durchgang miteinander.

Erfolgreiches Schweizer Team an der Masters-WM.

Julia Schärer
DDK Romana Juon

Masters Langlauf

Ein Jahr vor dem Masters World Cup in Klosters fanden an selbiger Stätte die Schweizer Masters-Meisterschaften im Langlauf statt, die gleichzeitig den Saisonabschluss markierten.

Die anspruchsvolle Strecke im Gebiet Monbiel war trotz Regens perfekt präpariert, und das Wetter zeigte sich später ebenso von der besten Seite. In einem 10-Kilometer-Distanzrennen im Skating-Stil mit Massenstart wurden schliesslich die nationalen Medaillen vergeben. Der Sieg ging bei den Frauen an die Einheimische Seraina Boner, bei den Männern gewann Nicola Defila.

Mitte Februar reiste eine 33-köpfige Schweizer Delegation an den Masters World Cup Cross-Country nach Vuokatti. Das siebentägige Langlauf-Ereignis lockte knapp 600 Teilnehmende aus 27 Nationen nach Finnland, wobei die Schweiz die drittgrösste Delegation stellte. Schaustätte waren die anspruchsvollen Loipen in Vuokatti, die es in den verschiedenen Wettkämpfen sowohl im Klassisch- als auch im Skating-Stil zu absolvieren galt. Letztlich konnten die Mitteldistanz-Rennen aufgrund von Temperaturen von bis zu -32 °C nicht durchgeführt werden. Bei den restlichen Entscheidungen erkämpfte sich das Schweizer Team zwölf Medaillen. Damit erreichte es hinter dem dominanten Gastgeberland den hervorragenden 2. Platz im Medaillenspiegel.

Der Fokus der Masters-Athletinnen und -Athleten ist nach Abschluss der erfolgreichen Saison bereits auf nächstes Jahr gerichtet: Der Masters World Cup findet im kommenden Jahr nach 2017 erneut in Klosters statt. Das Langlauf-Ereignis wird vom 8. bis 16. März 2025 über die Bühne gehen, wozu rund 1000 Athletinnen und Athleten aus 25 Nationen erwartet werden.

Mehr Infos zum Masters World Cup 2025

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